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Aktuelle Informationen zum Thema KIRCHGELD (Kirchgeldschreiben wird zugestellt) weiter...


Onlineandacht zum 4. Sonntag nach Trinitatis, 05.07.2020, Christuskirche Aschaffenburg
Liturgie und Predigt: Pfrn. Ulrike Schemann
Musik: KMD Christoph Emanuel Seitz

Vergangene Onlinegottesdienste und -andachten finden sie in der Mediathek

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Wir haben auch wieder Gottesdienste in der Christuskirche !
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Wir haben auch wieder Veranstaltungen im Gemeindeleben und der Kirchenmusik !
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Kirchgeldschreiben wird zugestellt.

Liebe Gemeinde!
Sie werden am Ende dieser Woche (6.7.20 – 12.07.20) unser Kirchgeldschreiben für 2020 in Ihrem Briefkasten vorfinden.

Der Versand der Kirchgeldschreiben war ursprünglich für den 26.03.2020 vorgesehen – bitte sind Sie deshalb nicht über das aufgedruckte Versanddatum vom März 2020 verwundert.
Auf Grund des im März verhängten Lockdowns hatten wir uns seinerzeit jedoch entschlossen, den Versand der Kirchgeldschreiben auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.


Auf ein Wort - miteinander Lasten tragen -

In Zeiten von Corona muss auch ich als Altenheimseelsorgerin die Schutz- und Hygienemaßnahmen einhalten, wenn ich einen Besuch in einem Pflegeheim mache: Hände desinfizieren, Maske aufsetzen, mich in eine Liste am Eingang eintragen und auf den gebotenen Abstand achten. Eine notwendige, aber auch lästige Pflicht. Lästig im Sinn von Last, Belastung. Das spüren vor allem die Mitarbeiter und Pflegekräfte im Heim, die viele Stunden mit Maske arbeiten müssen und dadurch zum Teil Hautallergien bekommen, Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen. Auch die Bewohner leiden: sie können Besucher und Angehörige sich (noch) schlechter verstehen, Demenzkranke sehen den Sinn der „Maskerade“ gar nicht ein, erkennen ihre Angehörigen nicht richtig oder reagieren aggressiv – so kam mir neulich eine Bewohnerin entgegen, schimpfte auf dieses „blöde Ding“  in meinem Gesicht und wollte es mir abnehmen. Wie froh bin ich, dass ich die Maske sonst nur selten, z.B. beim Einkaufen, auf dem Markt oder beim Frisör tragen muss! Außerhalb der Pflegeheime erleben wir schon viele Lockerungen und genießen kleine Freiheiten. Doch für die Heimbewohner kommt zur Last des Alters nun auch noch die Last der Corona Krise hinzu:  Verunsicherung, Ängste, Einsamkeit...

Im Wochenspruch aus Galater 6.2 heißt es: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ In der aktuellen Situation ist das ein sehr guter Rat! Tragt miteinander eure Lasten, helft euch gegenseitig dabei, damit nicht jemand unter seiner Last zusammenbricht! Gerade die älteren und hochbetagten Menschen brauchen jetzt unsere Unterstützung, unser Mittragen. Wir dürfen sie nicht aus dem Blick verlieren oder gar abwerten! In vielen Ländern taucht derzeit ein gefährliches Modell auf, das sich für ein selektives Gesundheitswesen ausspricht, in dem das Leben von alten Menschen als zweitrangig betrachtete wird. Das würde im Falle einer schweren Corona Erkrankung bedeuten, dass die Beatmung eines alten Patienten zugunsten eines jüngeren Patienten aufgegeben oder unterlassen wird! Deshalb hat sich zum Beispiel die Gemeinschaft Sant Egidio mit einem internationalen Appell an die Öffentlichkeit gewandt, um vor dieser gefährlichen Entwicklung zu warnen. Sie weisen darauf hin, dass der Wert und die Würde des Menschen ein Leben lang bestehen bleiben, auch im Alter! Was kann nun jeder und jede einzelne von uns konkret tun, um miteinander  die Lasten zu tragen, um das Gesetz Christi, sein Gebot der Liebe, zu erfüllen?

Drei Gedanken hierzu:
Das Wichtigste ist in meinen Augen, dass wir einander mit einer Haltung der Wertschätzung begegnen: Junge und Alte, Kranke und Gesunde, die unterschiedlichen Nationaltäten in unserer Gesellschaft...
Zweitens sollten wir in Coronazeiten die „lästigen“ Maßnahmen respektieren und einhalten, um einander zu schützen. Drittens: dem Gefühl der Einsamkeit und Isolierung, das viele Heimbewohner haben, begegnen,
indem wir Kontakt halten und die Beziehungen pflegen: anrufen, einen Brief schreiben, einen kurzen angemeldeten Besuch...skypen... Das, was wir alle immer und überall füreinander tun können ist, dass wir die Hände falten und füreinander beten. „Fürbitten heißt“, so Martin Luther, “ jemandem einen Engel senden!“ 

Ich wünsche uns allen in dieser Zeit viele solcher Engel!

Ulrike Schemann, evang. Altenheimseelsorgerin im Dekanat Aschaffenburg



  • Die Christuskirche bleibt zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr nach wie vor offen zur persönlichen Einkehr und zum Gebet.  Auch das Läuten unserer Kirchenglocken  12.00 Uhr und 18.00 Uhr lädt zur persönlichen Besinnung ein.
     
  • Da wir Ihre persönliche Situation nicht kennen und nicht wissen, wie es Ihnen persönlich in diesen bewegten Zeiten ergeht, machen wir Ihnen das Angebot, sich  direkt an uns Pfarrer zu wenden, falls Sie ein Gespräch wünschen:
Dekan Rudi Rupp

Dekan Rudi Rupp

Tel.: 0175 1154643

rudi.rupp@elkb.de

  • Hilfe für Senioren
    Wenn Sie  von älteren Menschen wissen, die in der aktuellen Lage auf Hilfe, kleine Dienstleistungen (Einkaufen), angewiesen sind, so wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder direkt an unsere Gemeindeschwester Anke Sauer.

Weitere lesenswerte Beiträge zur theologisch-geistlichen Deutung der Corona-Krise:

Zusammenhänge von Corona Krise, ökologischer Krise und Nachhaltigkeit

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Tageslosung

Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie.
Psalm 31,23
Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!
Markus 10,46-48.49

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